Giveaways Gaming Event: So planst du richtig
Gaming Events live: Wie du mit den richtigen Werbeartikeln Leads generierst. Planung, Auswahl und Umsetzung – konkret und praktisch.
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Gaming Events sind Besuchermagneten. Tausende Spieler, Streamer und Fans treffen sich, schauen, zocken, networken – und deine Marke könnte mittendrin präsent sein. Nur: ein paar bedruckte Flyer reichen nicht. Nach drei Stunden liegen sie irgendwo herum. Ein Werbegeschenk, das der Besucher wirklich mitnimmt und nutzt, bleibt deutlich länger in Erinnerung – und das ist der Punkt, wo echte Leads entstehen.
Wie du Gaming-Giveaways so planst, dass sie wirklich funktionieren und nicht einfach nur Kosten verursachen, zeigt dir dieser Ratgeber.
Wer kommt zum Event – und was braucht er?
Bevor du einen Euro ausgibst, musst du wissen, wer dein Publikum ist. Sind es junge Zocker zwischen 16 und 25? Dann interessieren sie sich für andere Dinge als professionelle Gamer oder Hardware-Enthusiasten. Sind es Studenten, Azubis oder bereits berufstätige Profis? Das bestimmt, welche Artikel Sinn machen.
Mache dir konkret klar: Welches Problem löst dein Werbegeschenk im Alltag des Besuchers? Ein Gaming-Mousepad mit deinem Logo ist praktisch – aber nur, wenn die Person auch tatsächlich am PC sitzt. Ein robuster USB-Stick, ein hochwertiger Kopfhörer-Organizer oder eine stabile Trinkflasche werden häufiger genutzt und gesehen. Das ist der Kern: Je praktischer und zeitloser das Artikel, desto länger lebt dein Branding.
Die richtige Menge und das richtige Budget planen
Wie viele Giveaways brauchst du? Das hängt von deinem Stand, deiner Sichtbarkeit und deinem Personal ab. Ein großer Stand mit mehreren Personen kann täglich 200–300 Artikel verteilen. Ein kleiner Stand mit einer Person eher 50–80. Addiere hinzu: Visitenkarten, Flyer und Gesprächsdauer pro Besucher. Ein realistischer Plan ist wichtiger als optimistisches Denken.
Beim Budget darfst du nicht nur den Artikel selbst rechnen. Druck, Veredelung – also dein Logo auf dem Artikel – und eventuell Musterkosten müssen mit rein. Kevin Bullert bietet Grafik-Service und Druckvorkosten im Preis enthalten, was das Planen leichter macht: Du kennst die Gesamtkosten von Anfang an, nicht erst später bei überraschenden Zusatzrechnungen. Das ist nicht nur billiger, sondern auch weniger stressig.
Material und Design: Dein Logo muss wirken
Der Druck muss sauber sitzen. Ein verwischtes oder schief gedrucktes Logo wirkt unprofessionell – auch wenn der Artikel selbst hochwertig ist. Deshalb lohnt sich ein Anbieter mit hauseigener Druckerei. Dort können Fehler noch vor Versand behoben werden, nicht erst beim Event.
Achte auf Kontraste: Dunkle Logos auf dunklen Artikeln verschwinden. Helles Logo auf heller Oberfläche auch. Teste das Design vorab an einem Musterstück. Bei Gaming Events funktionieren oft kräftige Farben und klare Schriften besser als zu viele Details. Weniger ist mehr – dein Name oder dein Schlagwort sollte sofort lesbar sein, auch aus der Entfernung.
Logistik: Anlieferung und Lagerung vor Ort
Wann müssen die Artikel beim Event ankommen? Bei großen Veranstaltungen wie der gamescom in Köln ist das Auf- und Abbau-Fenster eng. Du brauchst die Giveaways nicht zu früh (dann wird es eng mit Lagerplatz), aber auch nicht zu spät (dann ist die Stress hoch). Kläre das mit deinem Lieferanten vorher ab: Kann er die Artikel zu deinem Stand liefern oder musst du selbst abholen?
Am Stand selbst: Organisiere die Giveaways so, dass sie schnell erreichbar sind. Eine schöne Box oder ein Tisch mit übersichtlicher Sortierung sieht besser aus als ein Karton auf dem Boden. Je einfacher der Besucher ein Artikel greifen kann, desto mehr werden verteilt – und desto mehr Gespräche entstehen.
Lead-Generierung: Wie das Giveaway zur Kundenverbindung wird
Ein Werbegeschenk allein ist nicht das Ziel – es ist das Werkzeug. Der eigentliche Wert entsteht erst, wenn der Besucher sich mit dir unterhält und du seine Kontaktdaten notierts. Der Artikel ist der Aufmerksamkeitshaken.
Mache also klare Regeln für dein Team: Nicht einfach jedem einen Artikel in die Hand drücken, sondern erst kurz fragen, woran der Besucher interessiert ist. Das Gespräch führt zur Kontaktdaten-Erfassung (oder zum Scanning des QR-Codes), die der Grund für deine Teilnahme ist. Das Giveaway ist der Dank dafür – und bleibt hängen, wenn der Besucher daheim deine Kontaktinformation wieder braucht.
Nach dem Event: Nachverfolgung und Erfolgsmessung
Wie viele Artikel hast du verteilt? Wie viele echte Leads sind entstanden? Nicht jeder Besucher, der einen Artikel mitnimmt, wird zum Kunden – und das ist okay. Aber du solltest messen, wie viele Kontaktdaten du gesammelt hast und wie viele davon später reagieren.
Nutze die Kontaktliste für einen Follow-up: Ein paar Tage nach dem Event eine E-Mail, ein Anruf oder eine Nachricht in den sozialen Medien. Der Besucher hat noch dein Giveaway auf dem Schreibtisch und wird sich an das Gespräch erinnern. Das ist der Moment, wo aus Aufmerksamkeit eine echte Geschäftsbeziehung entsteht. Dokumentiere diese Zahlen für zukünftige Events – dann weißt du nächstes Mal noch besser, mit welchem Budget du rechnen solltest.
Häufige Fragen
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