Verkehrswege im Lager systematisch beurteilen
Verkehrswege im Lager wirken oft selbstverständlich, solange kein Beinaheereignis auftritt. Eine systematische Beurteilung zeigt jedoch, ob Fussgänger, Stapler, Lastwagen und Arbeitsprozesse…
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Verkehrswege im Lager wirken oft selbstverständlich, solange kein Beinaheereignis auftritt. Eine systematische Beurteilung zeigt jedoch, ob Fussgänger, Stapler, Lastwagen und Arbeitsprozesse tatsächlich so getrennt und geführt werden, wie es Pläne und Markierungen vermuten lassen.
Den realen Ablauf beobachten
Eine Begehung sollte zu Zeiten stattfinden, in denen der Betrieb läuft. Nur dann werden Rückwärtsfahrten, Wartebereiche, abgestellte Paletten, geöffnete Tore und spontane Abkürzungen sichtbar. DIEWALD Bauconsulting betrachtet Lagergefahren und die Nutzung von Arbeitsmitteln im tatsächlichen Ablauf. Dabei zählt nicht nur, ob eine Linie vorhanden ist, sondern ob sie verstanden und eingehalten werden kann.
Konfliktpunkte kartieren
Besondere Aufmerksamkeit brauchen Kreuzungen, Tore, Rampen, Kommissionierzonen und Bereiche mit eingeschränkter Sicht. Auch Übergänge zwischen Innen- und Aussenflächen verändern Bremsweg, Beleuchtung und Verhalten. Jeder Konfliktpunkt sollte einer konkreten Ursache und einer verantwortlichen Stelle zugeordnet werden. Sonst bleibt die Feststellung allgemein und führt zu keiner Massnahme.
Technische und organisatorische Massnahmen verbinden
Spiegel, Barrieren, Beleuchtung und Markierungen können helfen, ersetzen aber keine klare Verkehrsregel. Fahrtrichtung, Vortritt, Geschwindigkeit, Parkzonen und Zutrittsberechtigung müssen zusammenpassen. In Bereichen wie dem Hafen Birsfelden, wo Chemie, Schifffahrt, Bau, Lager und Grossverteilung aufeinandertreffen, sind zusätzlich Fremdfirmen und wechselnde Fahrer zu berücksichtigen.
Staplerfahrer gezielt instruieren
Staplerfahren gilt als Arbeit mit besonderen Gefahren und setzt spezifische Ausbildung und Instruktion voraus. Die betriebliche Instruktion muss die lokalen Wege und Regeln abdecken. DIEWALD kann Schulungen mit den vorhandenen Maschinen und in der eigenen Arbeitsumgebung durchführen. So lassen sich gefährliche Gewohnheiten direkt erkennen und besprechen.
Veränderungen regelmässig nachführen
Neue Regale, andere Ladezonen, geänderte Schichtmodelle oder zusätzliche Fahrzeuge können eine frühere Beurteilung überholen. Auch saisonale Spitzen verändern Verkehrsströme. Ein kurzer, wiederkehrender Kontrollgang mit dokumentierten Beobachtungen ist wirksamer als eine einmalige Aufnahme, die nach einem Umbau unverändert im Ordner bleibt.
Dokumentieren Sie neben Mängeln auch bewusst sichere Lösungen. Wenn eine Trennung gut funktioniert oder eine Markierung verstanden wird, sollte sie bei Umbauten geschützt beziehungsweise gleichwertig ersetzt werden. Dadurch wird die Beurteilung zu einer Entscheidungsgrundlage und nicht zu einer reinen Fehlerliste.
Beobachtungen sollten mit Datum und betroffener Zone festgehalten werden.
Nächster Schritt
Prüfen Sie Ihre Lagerwege während einer realen Belastungsphase und nicht nur im Stillstand. DIEWALD Bauconsulting kann Konfliktpunkte vor Ort beurteilen und mit Ihnen eine nachvollziehbare Reihenfolge für Massnahmen festlegen.
Häufige Fragen
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Ihre Lagersicherheit im Fokus
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