Matthias Diewald

Matthias Diewald

DIEWALD Bauconsulting

Sicherheits Experte seit 2012

Anrufen
Blog· 3. August 2026

Winterstart auf Baustellen: Sturz- und Rutschrisiken gezielt senken

Zwischen Dezember und Februar ereignen sich in der Schweiz laut Suva über 21 000 Stolperunfälle im Freien, rund die Hälfte davon auf Schnee und Eis. Baustellen verbinden diese saisonale Rutschgefahr…

Unverbindliche Anfrage

Kein Vertrag, keine versteckten Kosten.

Direkter Kontakt

Rückmeldung direkt vom Anbieter — kein Callcenter.

Zeitnahe Antwort

Anfragen werden zügig geprüft und beantwortet.

Winterstart auf Baustellen: Sturz- und Rutschrisiken gezielt senken

Zwischen Dezember und Februar ereignen sich in der Schweiz laut Suva über 21 000 Stolperunfälle im Freien, rund die Hälfte davon auf Schnee und Eis. Baustellen verbinden diese saisonale Rutschgefahr mit wechselnden Wegen, Höhenarbeiten, Materialtransport und oft schlechter Sicht am frühen Morgen.

Winterwege vor Arbeitsbeginn sichern

Wer zuerst auf der Baustelle eintrifft, braucht einen klaren Auftrag. Zugänge, Treppen, Rampen und Sammelplätze müssen kontrolliert, geräumt und bei Bedarf gestreut werden. Verantwortlichkeit, Material und Zeitpunkt sollten vor dem ersten Frost feststehen. Eine allgemeine Bitte um Vorsicht ersetzt keinen organisierten Winterdienst.

Beleuchtung und Sicht prüfen

Dunkelheit verstärkt das Risiko, besonders zu Schichtbeginn. Provisorische Beleuchtung muss Wege, Niveauunterschiede und Hindernisse erkennbar machen, ohne Mitarbeitende oder Fahrzeugführer zu blenden. Nach Umbauten oder Baufortschritt sollte geprüft werden, ob Leuchten noch die tatsächlich genutzten Wege abdecken.

Verkehrswege laufend anpassen

Materiallager, Gerüste und Baugruben verändern die Route. Im Winter können Ausweichwege besonders problematisch sein, wenn Untergrund oder Entwässerung nicht vorbereitet sind. DIEWALD Bauconsulting unterstützt Bauunternehmen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und die sichere Durchführung von Arbeiten zu planen. Begehungen sollten die aktuelle Bauphase abbilden, nicht einen veralteten Plan.

Arbeiten in der Höhe neu bewerten

Kälte, Nässe und vereiste Flächen beeinflussen Standfestigkeit, Griff und Beweglichkeit. PSAgA muss vor jedem Einsatz kontrolliert und mindestens einmal jährlich gewartet werden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob Anschlagpunkte erreichbar, Rettungswege praktikabel und kollektive Schutzmassnahmen weiterhin funktionsfähig sind. Beschädigte oder nicht eindeutig zugeordnete Ausrüstung gehört nicht in den Einsatz.

Kurze Unterweisung vor Wetterwechseln

Mitarbeitende und Fremdfirmen müssen wissen, welche Wege freigegeben sind, wer Mängel meldet und wann Arbeiten unterbrochen werden. Eine kurze, konkrete Instruktion vor angekündigtem Schneefall kann wirksamer sein als ein allgemeines Wintermerkblatt. Die Informationen sollten zur jeweiligen Baustelle und Schicht passen.

Ergänzend sollte geprüft werden, ob Pausenräume, Materiallager und provisorische Zugänge trocken erreichbar bleiben. Ungeplante Umwege führen häufig durch Bereiche, die nicht als Verkehrsweg vorgesehen sind. Gute Winterorganisation hält sichere Routen attraktiv und verhindert, dass Mitarbeitende aus Zeitdruck riskante Abkürzungen wählen.

Besonders Schichtwechsel am frühen Morgen verdienen eine eigene Kontrolle.

Nächster Schritt

Lassen Sie Zugänge, Höhenarbeiten und Winterorganisation vor der kritischen Phase gemeinsam betrachten. DIEWALD Bauconsulting bietet einen praxisnahen Sicherheitscheck und kann notwendige PSAgA-Prüfungen direkt einplanen.

Häufige Fragen

Antwort sofort verfügbar
Antwort

Das sollte vor dem ersten Frost klar festgelegt sein – mit benannter Person, verfügbarem Material und festem Zeitpunkt. Eine allgemeine Bitte um Vorsicht ersetzt keinen organisierten Winterdienst, daher braucht die Person, die zuerst eintrifft, einen klaren Auftrag für Zugänge, Treppen, Rampen und Sammelplätze.

Antwort

PSAgA muss vor jedem Einsatz kontrolliert und mindestens einmal jährlich gewartet werden. Im Winter sollten zusätzlich Anschlagpunkte, Rettungswege und kollektive Schutzmassnahmen überprüft werden, da Kälte und Nässe die Standfestigkeit beeinflussen.

Antwort

Wenn Pausenräume, Materiallager und provisorische Zugänge nicht trocken erreichbar sind, weichen Mitarbeitende aus Zeitdruck auf ungeplante Umwege aus – oft durch Bereiche, die nicht als sichere Verkehrswege vorgesehen sind. Gute Winterorganisation hält sichere Routen attraktiv und verhindert riskante Abkürzungen.

Antwort

Eine kurze, konkrete Instruktion direkt vor angekündigtem Schneefall wirkt besser als ein allgemeines Wintermerkblatt. Die Informationen müssen zur jeweiligen Baustelle, Schicht und aktuellen Phase passen – Mitarbeitende und Fremdfirmen sollten wissen, welche Wege freigegeben sind und wer Mängel meldet.

Antwort

Nach Umbauten oder Baufortschritt sollte überprüft werden, ob Leuchten die tatsächlich genutzten Wege abdecken. Provisorische Beleuchtung muss Wege, Niveauunterschiede und Hindernisse erkennbar machen, ohne Mitarbeitende oder Fahrzeugführer zu blenden – besonders wichtig zu Schichtbeginn in der Dunkelheit.

Unverbindliche Anfrage

Winterrisiken auf Ihrer Baustelle reduzieren

Beschreiben Sie kurz Ihre Situation – Matthias Diewald meldet sich in der Regel innerhalb eines Werktags bei Ihnen.

Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet.Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags.

Das könnte Sie auch interessieren