Jüdische Geschichte in Sinsheim: Stolpersteine und die ehemalige Synagoge in Steinsfurt · Sinsheim· 26. August 2026

Jüdische Geschichte in Sinsheim: Stolpersteine und die ehemalige Synagoge in Steinsfurt

Jüdische Geschichte lässt sich in Sinsheim nicht nur in Archiven nachlesen. Sie ist an konkreten Häusern, Stolpersteinen und in der erhaltenen ehemaligen Synagoge in Steinsfurt sichtbar.

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Jüdische Geschichte lässt sich in Sinsheim nicht nur in Archiven nachlesen. Sie ist an konkreten Häusern, Stolpersteinen und in der erhaltenen ehemaligen Synagoge in Steinsfurt sichtbar.

Spuren mitten in der Sinsheimer Hauptstraße

Aktuelle Stolpersteinführungen greifen einzelne Familiengeschichten auf. Ende August 2026 stehen beispielsweise die jüdischen Bäckerfamilien Reinach und Scherer im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht nur um Verfolgung, sondern auch darum, welche Rolle ihre Geschäfte zuvor im alltäglichen Leben der Stadt spielten. Ausgangspunkt solcher Rundgänge ist das Alte Rathaus / Stadtmuseum.

Die ehemalige Synagoge in Steinsfurt

In Steinsfurt bestand seit dem 18. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Die 1893 errichtete Alte Synagoge Steinsfurt blieb erhalten und wird heute vom Verein Alte Synagoge Steinsfurt betreut.

Kann ich die Synagoge einfach besichtigen?

Nicht wie ein Museum mit festen täglichen Öffnungszeiten. Der Verein weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine regelmäßigen Öffnungszeiten gibt, ermöglicht Besichtigungen aber nach vorheriger Kontaktaufnahme. Wer gezielt dorthin fahren möchte, sollte den Besuch deshalb vorher abstimmen.

Häufige Fragen

Antwort sofort verfügbar
Antwort

In der Kernstadt erinnern Stolpersteine und historische Häuser an konkrete Biografien. In Steinsfurt ist außerdem die ehemalige Synagoge erhalten.

Antwort

Nein. Der betreuende Verein gibt an, keine regelmäßigen Öffnungszeiten anbieten zu können. Besichtigungen können nach Kontaktaufnahme ermöglicht werden.

Antwort

Ja. 2026 gibt es in Sinsheim eine Stolpersteinführungsreihe; eine Führung widmet sich beispielsweise den jüdischen Bäckerfamilien Reinach und Scherer.

Antwort

Ja. Die Stadt bezeichnet die Führung ausdrücklich als für Besucher mit Rollator geeignet. Sie findet allerdings nur bei trockenem Wetter statt.

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