Was auf die Website gehört
Eine Website beantwortet fünf Fragen: Wer bist du, was machst du, für wen, wo, und wie meldet man sich.
Daraus ergeben sich Leistungsseiten, Ort und Einsatzgebiet, ein Anfrageweg und Antworten auf das, was Kunden immer wieder fragen. Ein Restaurant braucht anderes als eine Praxis. Ein Tattoo-Studio lebt von Bildern seiner Arbeit, eine Fotografin auch. Eine Umzugsfirma muss vor allem klar machen, was sie wo übernimmt. Dazu kommen Impressum, Datenschutz und strukturierte Daten, damit Maschinen die Seite richtig lesen.
Die Frage nach dem dritten Monat
Die meisten Angebote enden beim Bau. Die eigentliche Frage beginnt danach.
Drei Monate nach dem Start. Die Öffnungszeiten haben sich geändert. Die Sommeraktion ist vorbei. Ein neues Foto wäre schön. Drei Bewertungen sind dazugekommen. Wer macht das jetzt? Wenn die Antwort lautet: eine Mail an die Agentur und warten, wird deine Website langsam alt.
Bei uns tauschen Betriebe Bilder ihrer Website selbst vom Handy. Neue Google-Bewertungen erscheinen spätestens nach zwölf Stunden auf der Website, mit Sternen und Anzahl. Änderungswünsche an der Website führen wir dagegen nie automatisch aus, wir prüfen sie von Hand. Das ist der Kontrollbedarf: Ein Bild braucht kaum Entscheidung, eine geänderte Leistung schon.
Welche Seiten du brauchst
Keine feste Zahl. So viele, wie Kunden getrennte Fragen haben.
Ein Handwerksbetrieb braucht eine Seite pro Leistung, die Kunden getrennt suchen. Eine Praxis braucht klare, sachliche Angaben und einen passenden Kontaktweg. Eine Fotografin braucht Beispiele, die zeigen, wofür man sie bucht. Eine Umzugsfirma profitiert davon, wenn die Anfrage schon nach der Leistung fragt.
So läuft das bei unseren Kunden: Bei einer Anfrage ist die Leistung schon gewählt, Pflichtangaben werden geprüft, die Anfrage geht sofort per Mail an den Betrieb. Ein Formular muss kein leeres Textfeld sein.
Baukasten oder individuell?
Ein Baukasten reicht, wenn die Website einfach bleibt und du sie gern selbst pflegst. Individuell lohnt sich, wenn Abläufe dranhängen sollen.
Individuell gebaut heißt aber nicht automatisch besser. Individuell gebaut und danach ungepflegt ist immer noch ungepflegt. Stell bei beiden Wegen dieselbe Frage: Was bleibt nach dem Start bei mir?
Woran diese Frage noch hängt
Eine Website steht nicht allein. Sie hängt an Google, an Social Media und an deinen Anfragen.
Steht auf der Website eine neue Leistung und im Google-Profil die alte, widerspricht sich dein Betrieb. Musst du für Instagram dieselben Fakten noch mal schreiben, machst du die Arbeit doppelt. Findet jemand die Seite, aber keinen klaren Weg zur Anfrage, bringt dir die ganze Auffindbarkeit nichts.
Deshalb gehört schon zum Bau die Frage, welche Informationen auch woanders gebraucht werden. Das Einmal-Prinzip heißt: Eine Information wird einmal eingegeben und überall weiterverwendet. Bei uns gehören Homepage, SEO, GEO und KI-Auffindbarkeit zum Standard. Unsere Kunden sehen im Kundenbereich, welche ihrer Seiten Google schon kennt. Eine Garantie für Platzierungen ist das nicht.
Strukturierte Daten in einfachen Worten
Strukturierte Daten sind ein Beipackzettel für Maschinen. Sie sagen: Das hier ist ein Betrieb, das ist seine Adresse, das sind häufige Fragen.
Google nutzt sie, um den Inhalt einer Seite zu verstehen. Google sagt aber auch, dass es nicht garantieren kann, dass sie in den Suchergebnissen angezeigt werden. Ein Beipackzettel ersetzt kein Medikament. Unsere Antwortseiten und Kundenseiten tragen strukturierte Daten nach schema.org, unter anderem für Organisation, Artikel und häufige Fragen.
Website und ChatGPT
Eine eigene Website lohnt sich auch, wenn Menschen ChatGPT fragen. Sie ist der Ort, an dem du selbst sagst, was du machst und was nicht.
Ob eine KI das dann aufgreift, kann niemand zusagen. Aber wenn deine eigene Website nicht klar sagt, was du tust, wird es woanders auch keiner klar sagen. Mehr dazu steht in der Antwort, wie man in KI-Antworten empfohlen wird.
Kosten und Dauer vergleichen
Eine Pauschalzahl wäre eher Verkaufsfolie als Rechentafel.
Die Kosten hängen von Umfang, Gestaltung, Texten, vorhandenen Bildern, Anfragewegen, Login-Bereichen und der Pflege danach ab. Die Dauer hängt auch davon ab, wie schnell Inhalte und Freigaben kommen. Vergleich Angebote nicht nur am Startpreis. Frag, was ein Bildwechsel, eine neue Leistung oder eine Aktion später auslöst. Da zeigt sich, ob du eine Website kaufst oder einen Weg, sie aktuell zu halten.
