Du gibst deinen Namen bei Google ein. Der Betrieb erscheint irgendwie. Die Website vielleicht auch. Suchst du aber nach dem, was du tatsächlich anbietest, kommt erst einmal jemand anderes.
Dann beginnt oft die falsche Arbeit. Noch ein Text. Noch ein Stichwort. Noch irgendein SEO-Tipp.
Der bessere Anfang ist nüchterner.
Prüfe zuerst, ob Google dich überhaupt sauber lesen kann
Google kann nur mit dem arbeiten, was auf deinen Seiten steht und was es davon kennt.
Deshalb ist die erste Frage nicht: Auf welchem Platz stehe ich?
Die erste Frage lautet: Welche Seiten kennt Google überhaupt?
Bei unseren Website-Kunden mit eigener Domain ist im Kundenbereich sichtbar, welche ihrer Seiten Google bereits kennt. Das löst noch kein Suchproblem. Es beseitigt aber eine wichtige Unsicherheit.
Du musst nicht mehr raten, ob eine Seite überhaupt angekommen ist.
Deine Website muss eindeutig sagen, was du machst
Wenn deine Startseite nur sagt, dass du zuverlässig, persönlich und mit Leidenschaft arbeitest, weiß ein Mensch vielleicht ungefähr, was gemeint ist. Für eine Suche ist das dünn.
Deine Leistungen brauchen klare Namen. Dein Ort muss klar sein, wenn er für deinen Betrieb wichtig ist. Fragen, die Menschen tatsächlich stellen, brauchen passende Antworten.
Bei uns gehören Homepage, SEO, GEO und KI-Auffindbarkeit zum Standard. Das bedeutet nicht, dass wir eine Platzierung versprechen. Es bedeutet, dass die Website von Anfang an so gebaut wird, dass Suchmaschinen und KI-Assistenten möglichst klar erkennen können, wer hinter ihr steht und welche Themen zu ihr gehören.
Unsere Antwortseiten und Kundenseiten tragen dafür strukturierte Daten nach schema.org, unter anderem für Organisation, Artikel und häufige Fragen.
Mehr Seiten sind nicht automatisch besser
Wir betreiben selbst ein lokales Wissensnetz mit rund 745 Themenseiten in 54 Städten. Gerade deshalb ist für uns wichtig, nicht einfach immer mehr Seiten daneben zu stellen.
Suchdaten aus der Google Search Console zeigen, welche Seiten gefunden werden. Danach richtet sich, welche Themen weiter ausgebaut werden.
Überschneiden sich zwei Seiten zu stark, legt unser System sie zusammen und leitet die alte Adresse um.
Der Punkt dahinter ist einfach: Zwei schwammige Seiten zum selben Thema sind nicht automatisch besser als eine klare.
Du brauchst keine Seitenmenge als Selbstzweck. Du brauchst Seiten, die eine echte Frage sauber beantworten.
Woran diese Frage noch hängt
Gefunden werden hängt nicht nur von deiner Website ab.
Dein Google-Auftritt gehört ebenfalls dazu. Ebenso die Frage, ob Angaben übereinstimmen, ob Bewertungen aktuell sind und ob alte Informationen noch online stehen.
Eine neue Google-Bewertung wird bei unseren Website-Kunden spätestens nach zwölf Stunden erkannt. Sterne und Anzahl auf der Website werden aktualisiert. Dadurch läuft zumindest diese Information nicht unabhängig auseinander.
Das Einmal-Prinzip heißt: Eine Information wird einmal eingegeben und überall weiterverwendet. Für Auffindbarkeit ist das wichtig, weil du nicht mehrere widersprüchliche Versionen derselben Tatsache pflegen willst.
Wenn sich Name, Leistung oder Zeiten ändern, sollte klar sein, welche Stelle die Quelle ist.
Nicht jede Änderung sollte automatisch laufen
Gefunden werden heißt nicht, dass die Maschine deine Außendarstellung selbst erfinden soll.
Das Ausnahmen-Prinzip heißt: Der Mensch bearbeitet nicht mehr jeden Fall, sondern nur die Ausnahmen. Wiederkehrende technische Schritte können laufen. Entscheidungen über Leistungen, Positionierung oder echte Änderungen bleiben bei dir.
Der Kontrollbedarf beschreibt, wie viel menschliche Entscheidung ein Ablauf verlangt. Eine Seite technisch auszuzeichnen hat einen anderen Kontrollbedarf als die Entscheidung, welche Leistung du künftig anbietest.
Deshalb kann die Maschine Ordnung halten und vorbereiten. Sie sollte nicht bestimmen, wer du bist.
Fang nicht mit Platz eins an
Eine garantierte Platzierung gibt es bei uns nicht.
Eine sinnvollere Reihenfolge lautet: Kann Google die Seite finden? Ist klar, wer du bist? Ist klar, was du anbietest? Gibt es eine passende Seite für die Frage? Sind deine Angaben aktuell? Sehen wir in den Suchdaten, dass diese Seite tatsächlich gefunden wird?
Erst danach lohnt sich die nächste Entscheidung.
Vielleicht fehlt eine Leistungsseite. Vielleicht ist eine vorhandene Seite unklar. Vielleicht kennt Google die Seite noch nicht. Vielleicht ist die Antwort auf der Seite einfach zu weit von der tatsächlichen Frage entfernt.
Das lässt sich Stück für Stück prüfen.
Und genau das ist besser als SEO nach Gefühl.
