Du hast ein Google-Unternehmensprofil. Name, Telefonnummer, Bewertungen. Also wozu noch eine Website?
Oder andersherum: Du hast eine gute Website. Warum solltest du dich zusätzlich um Google kümmern?
Beide Fragen klingen logisch. Sie behandeln aber zwei verschiedene Aufgaben wie dieselbe.
Google zeigt dich, die Website erklärt dich
Dein Google-Auftritt ist ein direkter Bezugspunkt bei Google. Dort können grundlegende Informationen über deinen Betrieb erscheinen.
Deine Website gehört dir dagegen als eigene Fläche. Dort kannst du Leistungen ausführlich erklären. Du kannst einzelne Fragen beantworten. Du kannst zeigen, wie eine Anfrage abläuft. Du kannst für jede wichtige Situation eine eigene Seite bauen.
Das ist für unsere Arbeit besonders wichtig.
Wenn jemand fragt, warum seine Website ständig veraltet, ist das eine andere Frage als „Was bietet dieser Betrieb an?“. Eine eigene Website kann beide Fragen getrennt und sauber beantworten.
Ein Profil ist dafür nicht gebaut.
Beides braucht dieselbe Wahrheit
Das Einmal-Prinzip heißt: Eine Information wird einmal eingegeben und überall weiterverwendet.
Genau hier treffen Website und Google-Auftritt aufeinander.
Wenn auf deiner Website eine andere Telefonnummer steht als bei Google, hast du kein Website-Problem und kein Google-Problem. Du hast zwei Wahrheiten.
Dasselbe gilt für Leistungen, Ort und andere Grundangaben.
Bei der Einrichtung betrachten wir deshalb Website und Google-Auftritt gemeinsam. Wir bauen Website, Login-Bereich, Mails und Google-Auftritt nach festen Regeln und verbinden sie zu einer Kette.
Das bedeutet nicht, dass jede Information heute automatisch zwischen allen Stellen ausgetauscht wird. Es bedeutet, dass sie nicht als völlig getrennte Projekte behandelt werden.
Die Website kann viel tiefer gehen
Unsere Kundenseiten tragen strukturierte Daten nach schema.org. Damit wird unter anderem beschrieben, welche Organisation hinter einer Seite steht und welche Art von Seite vorliegt.
Auf der Website können außerdem eigene Seiten für Leistungen, Fragen und konkrete Situationen entstehen.
Für La Maschinerie selbst machen wir das bereits sehr weitgehend. Unsere Antwortseiten beantworten einzelne Fragen. Unser lokales Wissensnetz umfasst rund 745 Themenseiten in 54 Städten.
Der wichtige Punkt ist nicht die Zahl.
Der Punkt ist, dass eine Website viele unterschiedliche Fragen einzeln beantworten kann, ohne alles in eine einzige Profilbeschreibung zu quetschen.
Das Google-Profil bleibt trotzdem wichtig
Die eigene Website ersetzt nicht automatisch den Google-Auftritt.
Wenn Menschen direkt bei Google nach einem Betrieb suchen, ist der Google-Auftritt eine eigene Stelle. Genau deshalb muss er zum Rest passen.
Wir bauen den Google-Auftritt bei der Einrichtung mit ein. Was heute noch nicht läuft, sagen wir genauso klar: Beiträge im Google-Unternehmensprofil sind bei uns noch in Arbeit.
Eine Aktion im Kalender kann heute bereits als Hinweis auf der Website erscheinen. Daraus folgt nicht, dass dieselbe Aktion heute automatisch als Beitrag im Google-Unternehmensprofil veröffentlicht wird.
Diese Grenze ist wichtig.
Woran diese Frage noch hängt
Ob du wirklich beides brauchst, hängt davon ab, wie Menschen zu dir kommen.
Wenn niemand deinen Betrieb lokal sucht und du deine Website nur als Informationsseite für bestehende Kontakte nutzt, kann der Google-Auftritt weniger wichtig sein.
Wenn Menschen dagegen nach deiner Leistung und deinem Ort suchen, ist die Kombination deutlich interessanter.
Die Website kann die ausführliche Antwort liefern. Google kann ein direkter Einstiegspunkt sein.
Was nicht sinnvoll ist: zwei Stellen aufbauen und danach unabhängig voneinander vergessen.
Auch hier bleiben Entscheidungen bei dir
Das Ausnahmen-Prinzip heißt: Der Mensch bearbeitet nicht mehr jeden Fall, sondern nur die Ausnahmen.
Technische Wiederholungen können verbunden werden. Entscheidungen darüber, welche Leistung du anbietest, welche Angaben stimmen oder welche Aussage nach außen gehört, bleiben bei dir.
Nach der Einrichtung steuerst du die Kette mit Eintragen, Freigeben und Entscheiden.
Wenn du eine echte Änderung im Betrieb machst, ist das deine Entscheidung. Danach sollte möglichst wenig doppelte Pflege entstehen.
Der Kontrollbedarf beschreibt, wie viel echte menschliche Entscheidung ein Ablauf jedes Mal verlangt. Eine technische Aktualisierung ist etwas anderes als die Entscheidung über eine neue Leistung.
Ein Profil ist keine Website, eine Website ist kein Profil
Die Frage muss deshalb nicht lauten: Was kann ich mir sparen?
Sie lautet besser: Welche Aufgabe soll welche Stelle übernehmen?
Google kann dich an einem wichtigen Ort sichtbar machen. Deine eigene Website kann erklären, was hinter deinem Betrieb steckt und Antworten zu konkreten Fragen liefern.
Wenn beide dasselbe über dich sagen und klar miteinander verbunden gedacht werden, entsteht daraus ein stärkerer Auftritt als aus zwei unabhängig gepflegten Stellen.
Nicht weil du mehr Fläche hast.
Sondern weil du weniger Widersprüche hast.
